

2 x 40 Minuten mit einer Pause
Mit BRACHLAND, dem neuesten Projekt von Maria Palatine, kehrt sie zum Wesentlichen zurück — zur Nacktheit des Augenblicks, getragen allein von Harfe und Stimme. Ein
vielsprachiges, vagabundierendes Universum, das zwischen Französisch, Deutsch, Englisch und Spanisch reist; eine Harfe, die zwischen New Folk, Lied und Blues navigiert,
in Kompositionen, durchzogen von einem cinematographischen Atem — wie ein freier
Wind, der Grenzen überschreitet, innere Landschaften streift und Samen der Emotion sät.
Brachland — ein deutsches Wort, das ungenutzte, offene und ungezähmte Flächen evoziert. Orte ohne Herren, ohne Zwänge, an denen das, was man Unkraut nennt, frei wächst. Doch ist es wirklich Unkraut — oder einfach etwas, das wir nicht eingeplant haben? Aus diesen verlassenen Böden entsteht manchmal eine wilde, unerwartete, wesentliche Schönheit.
Wie diese Landschaften befreit sich Marias Musik von festen Formen. Sie atmet, hört der Stille zu, heißt das Unerwartete willkommen.

„Diese talentierte Harfenistin schafft es, einen reinen und mächtigen Gesang zu singen, der wie ein Kapitän aussieht.“
Das Licht ist wie ein lebendiges Kristallglas. »
Le Soir, Brüssel

